Wow.

Es gibt Bands, die sind live nicht so gut wie auf Platte. Und es gibt Bands, die sind live besser. Und es gibt Mother Tongue. Ich bin mit hohen Erwartungen zum heutigen Konzert in der Moritzbastei gegangen – ich mag die Musik unwahrscheinlich gern und ich hab gehört, das die Jungs live echt gut sein sollen; und das war mein erstes Mother Tongue Konzert. Aber das hätte ich nicht erwartet. Das war richtig gut. Richtig richtig geil gut. Einer der Abende die mir sehr viel Energie geben, auch wenn ich viel Energie verbraten hab – körperlich. Die Vier auf der Bühne zu sehen wie sie einfach nur mit ganzem Herzen Musik machen, abrocken, sich fallen lassen und mit dem Publikum spielen und dabei einfach mal so dermaßen gute Stimmung und Liebe verbreiten tat mir mal wieder richtig gut. An dieser Stelle nochmal Danke an Rob, durch den ich die Band überhaupt entdeckt habe. Und natürlich Danke an Mother Tongue für diesen herrlichen Abend. Danke, danke, danke, immer wieder gern.

Yay!

Melt! 2007 Eintrittskarte

Aber zuerst geht es morgen abend zum Mother Tongue Konzert in die Moritzbastei. Auch wenn ich da momentan eigentlich garkeine Zeit für hab, das muss sein.

Zerplatzen Astronauten ohne Anzug im Weltraum?

»Nein. Oft hört man, dass ein Astronaut, der ohne Anzug im All unterwegs wäre, von einem bizarren Schicksal ereilt würde: Aufgrund des fehlenden Außendrucks im Vakuum würde sich sein Körper aufblähen und schließlich zerplatzen. Das hört sich sehr spektakulär an – und ist sehr falsch. Ein Weltraum-Spaziergang ohne Anzug ist zwar alles andere als schön, tödlich muss er aber nicht unbedingt sein. Der Druckunterschied presst dem Astronauten sofort jegliche Luft aus den Lungen, dieser würde binnen zehn bis zwanzig Sekunden das Bewusstsein verlieren. Zudem sorgt der Unterdruck dafür, dass das Wasser in den Zellen zu verdampfen beginnen würde. Die Außentemperaturen von bis zu minus 270 Grad täten ihr Übriges. Der makabere Vergleich, der an dieser Stelle oft zitiert wird: der Mensch würde quasi gefriergetrocknet. Trotzdem gibt die NASA einem Astronauten unter solch extremen Bedingungen eine Überlebenschance von bis zu 80 Sekunden.«

Und da sag mal einer man lernt nix in Studivz-Gruppen.

Putt.

Putt.

Irgendwie stimmt es mich ja schon melancholisch, dass meine alte Uni mittlerweile fast nicht mehr existent ist. Auch wenn ich selten dort war, so waren es doch ca. 5 Jahre die ich an dem Ort verbracht habe, wo nunmehr ein klaffendes Loch die Leipziger Innenstadt verhöhnt. Wobei Baustellen-TV mit stählernen Dinosauriern, die gemächlich das Hauptgebäude wegknabbern, natürlich rockt (wie auch schon andere festgestellt haben). Aber derbe.

»Legal, aber kostenlos« (Teil 1)

Wie gesagt habe ich ja den Versuch gestartet seit der Mac OS X Neuinstallation nur kostenlose oder Opensource-Software zu verwenden, was bisher auch erstaunlich gut funktioniert – deshalb hier der erste Teil der Liste der Programme die ich wirklich nutze und mich nichts gekostet haben:

Teil 1) Internetgedönse

  • Opera
    Immer noch mein Lieblingsbrowser, konnte schon vor Jahren Mausgesten und Tabbed Browsing, deshalb geb ich ihn auch nicht mehr her, und zusammen mit dem Skin Elaya auch im Macstyle zu genießen.
  • Firefox
    Huh, keiner hätte es erwartet, wa? Halt der Standardbrowser zum Webseiten entwickeln. Installierte und liebgewonnene Extensions sind: Mouse Gestures, Firebug, Web Developer, Tab Catalog, X-Ray, Pearl Crescent Page Saver Basic, Copy Plain Text, FireFTP, und als Theme das Mac-würdige iFox Smooth.
  • Cyberduck
    Opensource FTP-Client. Da bin ich mir aber noch nicht so sicher ob ich mich mit dem anfreunden kann, trotz des netten Programmicons. Transmit hat da doch schon einiges mehr zu bieten, kostet aber.
  • Adium
    Standard ICQ/Jabber/Chat-Software, für IRC aber lieber
  • X-Chat Aqua
    N guter Opensource IRC-Client halt.
  • Transmission
    Klein, schlicht, schick, schnell. Was will man mehr von einem BitTorrent Client?
  • Lynxlet
    Yeah. Der Textbrowser auch unterm Mac. Eigentlich nur zum testen, aber lustig.
  • Skype
    Jo. Skype halt.
  • Thunderbird
    Der E-Mail-Client meiner Wahl. Mail ist zu bunt und hat Probleme mit meinem IMAP-Account auf Arbeit, und der kleine blaue Vogel hat mich noch nie enttäuscht.

Mehr brauch ich was Internetgedönse angeht nicht. Ok, ab und zu vielleicht mal Chicken of the VNC für selbige Sessions, aber das eher sehr selten. Cyberduck überzeugt mich nicht wirklich, da fand ich Transmit um einiges besser, sogar die FireFTP-Extension fürn Firefox bietet ne Doppelansicht Hier/Dort, aber die schnuffige Ente bekommt auf jeden Fall nochmal ne Chance. Und dann gibt es ja noch die ganzen anderen Browser fürn Mac wie Camino, Shiira oder auch Flock. Fand ich alle eigentlich auch ganz nett, aber mal im Ernst – wer benutzt schon mehr als drei Browser gleichzeitig?

Update (24.04.2007):
Hier. Ey. Cyberduck mag für kleinere Sachen vielleicht ganz nett sein, aber ich komm damit doch nicht so recht klar. Ich hab mittlerweile wieder ne Testversion von Transmit am laufen :-/ Kennt irgendjemand ein kostenloses _gutes_ FTP-Programm fürn Mac im Stil von Transmit? Forklift ist leider Beta und wahrscheinlich nicht mehr lang kostenlos und Fugu leider nur für SFTP…

Update 10.07.2007
Mittlerweile hab ich übrigens eine Transmit-Lizenz, das ging leider wirklich nicht mehr anders.

Neuinstallation!

Jawollja. Nachdem ich das letzte halbe Jahr damit verbracht hab aberwitzig viel Software fürn Mac auszuprobieren und mir mein System damit ziemlich zugemüllt habe, habe ich mich gestern mal hingesetzt und Mac OS X neu aufgesetzt. Kinderkram. Homeverzeichnis sichern, plattmachen und dann später alles was man wieder braucht ausm alten Homeverzeichnis ins neue kopieren, fertsch. Und nachdem ich festgestellt hab, dass ich ca. 10GB mehr Platz hab wenn ich den ganzen Mist wie Chinesischunterstützung und iSchlachmichtot von Anfang an weglasse hab ich den Platz dann gleich genutzt um… naja, ich hab Windows Vista Business installiert. Jepp, Vista aufm Macbook. Krank, wa? Hab mir gedacht, wenn ich schon ne echte Lizenz hab, kannstes auchma installieren. Wasn bluffiges Betriebssystem. Sieht insgesamt schon schicker aus, aber es honkt mich die ganze Zeit an, dass ich irgendwas bedrohliches tue, wenn ich z.B. Opera installieren will. Naja, solange ich nicht damit arbeiten muss. :-)
Auf jeden Fall hab ich mit der Neuinstallation das Projekt »Legal, aber kostenlos« ins Leben gerufen. Bisher hab ich nur Software aufm Rechner, die ich kostenlos erhalten habe, sei es Opensource, Freeware oder Studentenlizenz – mal sehen wie sich das in Zukunft bewährt. Ich werde Bericht erstatten. Aber heute abend erstmal wieder seit Ewigkeiten Polyesterclub. Partey!

WordPress-Theme »Mifty«

Mifty ScreenshotWie schon versprochen gibt es ab heute das aktuelle Design dieses Blogs als WordPress Theme. Ich wollte mal was einfaches und schlichtes bauen – mal sehen wie es ankommt. Keine Sidebar, eine einzige Spalte mit sich dem Browserfenster anpassender Breite, Seiten im Hauptmenü, Kategorien im Untermenü. 16px Standardschriftgröße, darum. Und eine Farbe. Naja, eigentlich mehr als eine Farbe – es gibt 7 vordefinierte Farbschemata, die sich nach der Installatation des Themes (dank sei dem WordPress Theme Toolkit) im Backend auswählen lassen. Wem die Farben dann immer noch nicht zusagen, kann auch einen eigenen Farbwert angeben. Das Theme produziert selbstverständlicherweise valides XHTML 1.1 und CSS. Soweit ich das kurz testen konnte, macht natürlich der IE6 wieder Mist und stellt manche Dinge nicht so dar, wie er es sollte. Mir egal – aber wenn jemand weiß woran es liegen könnte, kann mir natürlich gern bescheid gegeben werden. Achja: Spamschutz mit dem Math Comment Spam Protection Plugin ist bereits integriert. Übrigens ein sehr effizientes und einfach bedienbares, sprich empfehlenswertes Antispam-Plugin. So, genug gelabert:

Download:
mifty – Version 0.9, deutsch – getestet mit WordPress v2.1.3

Je nach Resonanz gibts vielleicht auch irgendwann eine barrierefreie und/oder eine internationale Version. Haut rein.

Der Sommer kann kommen.

Mein neues BabyDHL war lieb und hat mir heute mein neues Baby gebracht, welches ich mir zum Geburtstag gegönnt habe: ein Harley Benton HBB30BK Akustikbass, selbstverständlich in schwarz. Riesenpaket mit Riesenbass drin. Echt – das Ding ist schwer und groß, aber klingt dementsprechend gut, find ich. Die Saitenlage ist selbst nach Dranrumgebastel immer noch zu niedrig, und das Griffbrett war total trocken und musste erstmal eingeölt werden, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit meinem neuen Schmuckstück. Das einzige woran ich mich noch gewöhnen muss, ist, dass ich meinen Daumen nicht auf dem Pickup abstellen kann. Gefuddel im Park, ick hör dir trapsen.
Achso: Klingt auch mit Verstärker erstaunlich gut. Hätte nicht gedacht, dass ich mit so nem Billig-Piezo-Pickup und dem 4-Band EQ so nette Töne aus dem Teil rauskitzeln kann. Macht Spaß, das Dingen.

Actiontastic vs. iGTD

Getting things done – für mich Verpeiler von Welt ganz wichtig. Und dafür gibts fürn Mac ganz nette Programme. Zum einen den Journler, auch sehr praktisch um Blogeinträge zu schreiben und ne Art »Personal Wiki« aufzubauen, verwende ich aber eher selten. Und dann gibts da noch diese zwei kostenlosen tollen Programme Actiontastic und iGTD. Und ich kann mich nicht so recht entscheiden welches ich jetzt besser finden und verwenden soll. Actiontastic hat (mit Verlaub) mal echt n ziemlich bescheidenen Namen, lässt sich aber dank Quicksilver-Integration sehr schön bedienen. Gleiches gilt eigentlich auch für iGTD, wobei ich das ein wenig, naja »zu bloated« finde. Bietet zwar viele nette zusätzliche Funktionen im Vergleich zu Actiontastic, aber genau das lässt mich immer wieder zu Actiontastic tendieren: die Einfachheit. Sehr simpel, aber durchdacht. Und irgendwie schicker. Naja, wie auch immer – auf jeden Fall zwei Programme die ich sehr empfehlen kann und meiner Vergesslichkeit immer wieder auf die Sprünge helfen. Ausprobieren.

Edit (21.04.2007):
Seit der Neuinstallation ist bisher nur Actiontastic mit drauf. Und das bleibt wohl auch so. Manchmal ist weniger halt eben doch mehr.

Weapon of Choice?

Nachdem ich nun unter Mac OS X und Windows einige Texteditoren ausprobiert habe, die mir teilweise auch sehr gut gefallen haben, bin ich gerade bei Komodo Edit hängengeblieben. Warum? Er macht ziemlich genau das, was ich mir von einem Texteditor wünsche: sinnvolles Syntaxhighlighting von ziemlich vielen Sprachen, Codevervollständigung von PHP/XHTML/CSS/Javascript (was Zumpel eben so braucht), ne halbwegs ausgereifte Projektverwaltung und Unterstützung für direkt aufm (S)FTP-Server arbeiten. Und: er ist kostenlos und für Windows/Mac/Linux verfügbar. Jawollja. Unter Windows hab ich zwar immer noch gern (mehr oder weniger aus Nostalgiegründen) viel mit Editplus gemacht, wobei ich später dann sehr gerne Notepad++ oder auch den tsWebEditor verwendet habe. Unter Mac OS X fand ich Textmate und CSSEdit sehr gelungen, allerdings halt nicht ganz kostenfrei. Für kleinere Sachen verwende ich immer noch gern Textmate, aber Komodo Edit schleicht sich immer mehr in meinen Zumpelalltag ein – und ich mag ihn. Mal sehen wie sich das Ganze entwickelt…

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