URL-Shortener, buh!

Wer das ein oder andere Mal gerne den blauen Vogel belästigt und die Welt mit Links zu interessanten Artikeln versorgt ist den Url-Shortening-Diensten wie tr.im, is.gd, bit.ly oder tinyurl bestimmt schonmal begegnet. Heute hat tr.im die Grätsche gemacht und die Dienste eingestellt, aus finanziellen Gründen. Womit ich mich auch von meinem bisherigen Twitterclient nambu verabschiede, ein Produkt aus gleichem Hause. Ich fand an nambu schon immer doof, dass die URLs automatisch gekürzt werden, auch wenn ich das garnicht so wollte, und werd mir jetzt wohl auch zwangsweise einen anderen Client suchen müssen.

Ich hab den Sinn von diesen Diensten noch nie so recht verstanden, und deshalb muss ich das hier mal loswerden. Twitter bietet 140 Zeichen, das ist in der Tat nicht viel, aber eine durchschnittliche URL kommt maximal auf 80 Zeichen — das behaupte ich jetzt einfach mal so. Das reicht locker, um da noch ein “Ui, schau mal was ich gefunden hab: ” davorzuklatschen, und selbst wenn nicht kann man immer noch zweimal twittern oder eine Email oder einen Blogbeitrag dazu schreiben.

Letztendlich beschäftige ich mich tagtäglich unter anderem damit, für diverse Homepages mit .htaccess schöne URL-Strukturen zu basteln, die man lesen kann und — weil für den Kunden so wichtig — suchmaschinenfreundlich sind. Ich finde es ziemlichen Quatsch da noch eine Schicht dazwischenzuschalten. Mich hat das schon oft aufgeregt: eine bit.ly-URL verweist auf einen Twitter-Beitrag, darin verweist eine tr.im-Url auf eine Seite auf digg, die dann wiederum (endlich) auf den gewollten Inhalt verlinkt. Narf. Das ist ja als würde ich bei mir selbst an der Zimmertür klopfen, bevor ich frage ob ich reinkommen darf.

Erleuchtet mich: was ist toll an URL-Shortenern? Und ist das überhaupt der richtige eingedeutschte Plural?

»Legal, aber kostenlos« (Teil 2)

Heute: Programmierung und Webentwicklung

  • Aptana
    Mittlerweile mein Lieblingseditor. Mkay, kein Editor sondern ne komplette IDE, Eclipse-basiert (gibt es auch als Plugin) und somit Opensource und crossplattformtauglich. Das Ding bietet mir bis auf gute PHP-Unterstützung alles was ich brauche – und selbst das ist für den nächsten Milestone geplant. S/FTP Support, intelligente Codevervollständigung für HTML, CSS und JavaScript, Helferchen und Makrounterstützung für oft gebrauchte Codeschnipsel, einen JavaScript-Debugger, Adhoc-Validierung und vieles mehr. Durch den Eclipse-Kern lassen sich auch weitere Plugins wie z.B. Subclipse oder Mylar/Mylyn einbinden, was auch gemeinschaftliches zumpeln erleichtert.
  • Komodo Edit
    Da hab ich ja hier schon was dazu geschrieben, benutz ich immer noch ab und zu, hauptsächlich wegen der in Aptana fehlenden PHP-Unterstützung. Insgesamt ein bißchen träge, aber ok.
  • Smultron
    Guter schneller Opensource Texteditor fürn Mac. Bietet zwar auch Codehighlighting und Tabs, aber kommt bei mir eigentlich nur für Kleinkram zum Einsatz.
  • MAMP
    Supereinfach zu installierende Apache/MySQL/PHP Umgebung für OS X und per Widget aktivierbar.
  • MySQL Admin Tools
    Manchmal kotzen mich so Tools wie phpMyAdmin oder MySQLDumper einfach an (auch wenn sie ihren Zweck meist gut erfüllen), und da ist diese Toolsammlung ganz hilfreich.
  • MacTEX
    Das Latex-Komplettpaket. Braucht zwar einiges an Platz auf der Festplatte (bei mir ca. 1,5GB) als eine handverlesene Latex-Installation, aber dafür hat man dann auch eine Rundumsorglosumgebung zum Seminararbeit etc. schreiben, die tadellos funktioniert.
  • 0xED
    Selten genutzt, aber trotzdem in der Liste… man weiß ja nie wann man mal wieder einen Hex-Editor braucht.

Mehr ist es eigentlich nicht was Zumpel (= Webentwickler) zum Frickeln braucht. Für die fiesen Web 2.0 Rubybastler sei noch Locomotive in den Raum geworfen, das ist quasi wie MAMP für Ruby on Rails. Java programmiere ich in letzter Zeit fast garnicht mehr – aber falls das wieder kommen sollte, dann ist ne vollwertige Eclipse-Installation ja auch mal schnell gemacht. Die ganzen »tollen« Mac-Programme wie Textmate, cssedit, Xyle Scope usw. hab ich natürlich auch getestet und gerade von den drei genannten war ich auch sehr angetan, allerdings bieten die mir nichts, was ich nicht auch kostenlos bekommen kann. Allerdings bin ich da natürlich für Vorschläge jederzeit offen. Und falls irgendjemand ein Plugin für Eclipse geschrieben hat, das Typoscript Syntaxhighlighting und Vervollständigung bietet, her damit!

Spam spam spam *gröhl*

»Akismet has caught 609 spam for you since you installed it.«
Und das ist gerade mal 3 Wochen her. Das macht 29 Spamkommentare pro Tag. Die Spammer ham ja wohl ‘n Schatten. Aber Gottseidank funktioniert Akismet so gut, dass ich nach 3 Wochen Testphase einfach getrost alles löschen werde, was mir rausgefiltert wird – keine Handarbeit mehr, juhu!

PS: Während ich den Beitrag geschrieben habe sind 3 neue Spamkommentare dazugekommen. Aargh. Und wenn ich auf jeden Spammer hören würde, und das kaufen würde, was sie mir denn so Tolles vorschlagen, hätte ich einen mindestens 4,90m langen Viagra-Penis und eine Wohnung voller Tabletten, die ich in Deutschland nicht ohne Rezept bekomme. Ganz zu schweigen von geschätzten 8 Millionen Dollar Spielschulden durch Onlinecasinos.

PS-2: Geil. Seitdem ich diesen Beitrag verfasst habe, verirrten sich gerade mal 5 Spam-Kommentare zu mir. So kann es weitergehen…

Bugfixing, Teil 24,376

So wie es aussieht, hat das Kontaktformular nicht mehr richtig funktionert. Sollte nun wieder klappen. Die Formularfelder werden jetzt sogar auf Mistangaben überpüft und das Ganze kommt mit richtig encodierten Umlauten bei mir an. Wow.

Immer auf dem aktuellesten Stand

… was meinen Musikgeschmack angeht könnt ihr jetzt sein, wenn ihr im Menü unter »Meta« den Link »Recent Tracks« anklickt. It’s teh evil RSS-Live-Music-Feed of d00m! Desweiteren funktionieren auch die Statistiken wieder und das Update auf WordPress 2.01 hat problemlos geklappt. Uuund das Theme bla v1.0 nimmt langsam aber sicher v1.1-Züge an. Hab ja sonst nix zu tun :-/

Tadaaa!

Nag! Ich bin wieder da. Nach zwei Monaten Blog-Abstinenz hab ich mir gedacht, och machstes gleich richtig und machst ma n Update. So siehts aus, der Blog läuft jetzt unter WordPress 1.5.2 und nach n Haufen Frickelarbeit hab ich auch das Homepagedesign auf die neue Version angepasst, toll ne?
Alle alten Beiträge sind zwar erstmal weg, aber das ist erstens ja nicht so tragisch, und zweitens wird sich das noch ändern. Jawoll ja.
Update: Das Archiv funktioniert soweit wieder, nur die Kommentare zu den einzelnen Beiträgen sind alle verschwunden. Mal schauen ob ich das noch hinbekomme.

Mal was nützliches…

Ui. http://browsershots.org/
Ich bin begeistert. Endlich mal was sinnvolles im Netz gefunden.

Spamalert!

So’n Scheiss!
Jetzt haben die fiesen Spamm0R mein Blog gefunden. Wenn das so weitergeht, dass ich jeden Tag 5 Kommentare à la »Besucht mein krasses Online-Casino und macht gaaanz viel Kohle« löschen muss, dann werd ich wohl die Kommentare nur angemeldeten Besuchern erlauben. Da habsch nämlich echt kein Bock drauf. Obwohl naja, eigentlich könnt ich ja gleich n richtiges Update machen und hier mal WordPress 1.5 anstatt der alten 1.02 die hier läuft draufmachen. Narf.